

Dieser Aufbaukurs Astro III: Saturn und Transsaturnine Planeten ist für „Fortgeschrittene" gedacht,
nicht nur im astrologischen Sinne, sondern vor allem hinsichtlich der „seelischen Reife".
Jahrtausendelang galt Saturn als Grenze des Sonnensystems,
aber auch als Grenze des individuellen Bewusstseins.
1780 eröffneten sich jenseits von Saturn neue Welten.
Uranus leitete die französische Revolution und die Aufklärung ein.
Zeitgleich mit der Entdeckung des Neptuns begannen die Menschen,
sich außerhalb der Kirchen für die Mystik zu öffnen.
Und Pluto steht für ein gewaltiges Kraftpotential im Unbewussten
wie die Atomkraft.
Es gilt jetzt, all diese Kräfte endlich bewusst zu machen.
Planten wie Mond, Merkur oder Venus haben einen schnellen Umlauf um die Sonne
von nur wenigen Wochen oder Monaten. Deshalb ist deren Bedeutung auch nur oberflächlich.
Andere wie Saturn und jene jenseits von Saturn
benötigen dafür zwischen 29 Jahren und einem Viertel Jahrtausend!
Deren Bedeutung ist deshalb tiefer greifend.
Seine Gefühle zu verstehen (Mond),
einen Beruf zu erlernen (Merkur)
oder mit Partnerschaften umzugehen (Venus)
liegen in der persönlichen Verantwortung des Horoskopeigners.
Auch die Aggressionen in faire Durchsetzung zu wandeln (Mars)
und ein sinnvolles Leben zu kreieren, ohne überheblich zu sein (Jupiter)
waren das Themen der vorangegangenen Kurse.
Aber daran zu arbeiten, „Meister seines Lebens" zu werden (Saturn),
das erfordert Zeit, Geduld und Ausdauer.
Meistens benötigst du dazu mehrere Leben.
Aus diesem Grund ist der Saturn in dem
Aufbaukurs Astro III: Saturn und Transsaturnine Planeten
noch einmal ein zentrales Thema.
Saturn gilt als der „Hüter der Schwelle"

Saturn muss überwunden werden,
wenn du dich der spirituellen Seite deiner Seele zuwenden willst.
Dem wenig entwickelten Menschen macht Saturn Angst,
Saturn schreckt ab, er weist zurück, er blockiert und trennt.
Aber Saturn zeigt dir in deinem Horoskop dein verschüttetes Karma
und klopft an deine Verantwortung.
In diesem Aufbaukurs Astro III: Saturn und Transsaturnine Planeten
wirst du lernen, Saturn als das einzigartige und überragende kosmische Prinzip
zur Auskristallisation und Hervorhebung deiner natürlichen Anlagen zu verstehen.
Dadurch hast du die Chance, dich aus deinen selbst geschmiedeten Ketten zu befreien.
Mit Hilfe des Saturns kannst du deine Pläne verwirklichen,
denn Saturn macht aus Ideen Realität.
Erst wenn du das geleistet hast, kannst du dich den kollektiven Energien,
den Planeten jenseits von Saturn zuwenden.
Die „Transsaturninen Planeten" sind jene,
welche jenseits des Saturns ihre Bahnen ziehen.
In der Antike konnten die Menschen am Nachthimmel mit bloßem Auge
gerade noch den Saturn als äußersten Planeten wahrnehmen.
Die klassische Astrologie kannte deshalb auch nur sieben Planeten,
und nicht zehn, wie wir heute.
Wir sind immer noch bei Saturn:
Durch die modernen Möglichkeiten der Sternwarten ist es im 20 Jahrhundert endlich gelungen,
jene Eigenschaften bestätig zu finden, welche die Griechen dem Chronos,
dem kalten, kinder- und sexualfeindlichen antiken Gott zugesprochen hatten:
Als eine riesige, gasförmige, halb gefestigte Welt, 95 Mal so massiv wie die Erde,
umkreist Saturn alle 29,5 Jahre die Sonne.
Sein hervortretender Äquator ist von Staub- und Eisringen umgeben,
er ist 80.000 km von der Saturnoberfläche entfernt, aber nur einige Zentimeter dick.
Diese Ringe sind wie eine Art „totgeborene Monde“.
Na bitte!

Jenseits von Saturn
Erst in der Neuzeit wurden weitere „Langsamläufer" entdeckt,
und zwar Uranus, Neptun und Pluto.
Diese Planeten jenseits des Saturns galten der modernen Astrologie
zunächst als „Schicksalsplaneten", die kollektive Vorgänge anzeigten
(wie z.B. die französische Revolution oder das Dritte Reich),
für die der einzelne Mensch nicht verantwortlich gemacht werden könne.
Das stimmt so aber nicht.
In diesem Aufbaukurs Astro III: Saturn und Transsaturnine Planeten
wirst nun lernen, auch mit jenen hohen Seelenorganen umzugehen,
die sich als Planeten „jenseits von Saturn“ befinden und sich in der Literatur
als die so genannten „transpersonalen“ oder „kollektiven“ Energien manifestiert haben.
Ich behaupte aber:
Sie sind zwar jenseits des Saturns angesiedelt,
aber nicht jenseits deiner persönlichen Verantwortung!
Und sie sind auch nicht an das Kollektiv abzuschieben,
sondern sie sind in jedem einzelnen von uns springlebendig vorhanden.
U r a n u s

Uranus wurde kurz vor der französischen Revolution entdeckt und leitete die Neuzeit ein,
und so ist auch seine tiefenpsychologische Deutung:
Wenn du bequem bist und an verstaubten Strukturen festhältst wie damals die Royalisten,
dann bringt Uranus frischen Wind in dein Leben.
Plötzlich, ungeahnt, tief greifend und umwälzend, überraschend und voller Dynamik.
Bei jenen Menschen, die sich gegen die notwendigen (uranischen) Veränderungen
der bestehenden Zustände wehren,
bricht Uranus dann die Starrheit alter Ordnungen auf
und zeigt beim Widerstand sogar hoch explosive Züge.
Wenn du auch dazu gehörst, dann befindest du dich ewig in der Opferrolle.
Denn ob diese Erschütterungen als „gut“ oder „böse“ empfunden werden,
hängt ganz alleine vor dir ab,
in wie weit deine Seele das Uranus-Prinzip integriert hat.
Hier ein Beispiel:
Der Zusammenbruch der Sowjetunion bedeutete für den Sowjetmenschen,
der am kommunistischen Parteibuch klammerte, blanke Existenzvernichtung.
Der gleiche Vorgang war aber für den in Sibirien einsitzenden „uranischen" Regimekritiker
höchst willkommen.
Das sind die beiden Seiten der gleichen Medaille.
N e p t u n

Neptun wurde entdeckt zu einer Zeit,
als religiös veranlagte Menschen begannen, sich wieder der Mystik zu entsinnen,
der die Reformatoren, allen voran Martin Luther, den Garaus gemacht hatten.
Die neuen Mystiker suchten ehrlich den direkten Weg zu Jesus Christus,
außerhalb der kirchlichen Institutionen.
Neptun kann aber auch schreckliche Verirrungen und Täuschungen hervorrufen,
wie z.B. die Geschichte der Theosophischen Gesellschaft zeigt,
die schließlich in den Satanismus und in den Sumpf von Madras abgerutscht war.
Oder wie sie in den Praktiken der okkulten Zirkel offenbar wurden,
wo mit Engeln, Geistern und Dämonen gearbeitet wurde,
wie auch in einem Teil der heutigen Esoterikszene.
Unter tiefenpsychologischer Betrachtung vertritt Neptun
das Prinzip der Verfeinerung, der Auflösung, des Aufgehens im Ganzen,
aber auch der Verschwommenheit und der Täuschung.
Neptuns schwer fassbaren Qualitäten inspirieren und vergeistigen,
führen aber auch weg vom Zentrum und vom Ego.
Die astrologische Bedeutung des Neptuns
reicht von der Schnapsflasche („Sprit“) bis zum Guru (Spiritualität).
Wo die neptunischen Gefahren individuell für dich liegen,
kannst du am besten am Buddhismus erfassen:
Schön verpackt wird gelehrt:
Sei absichtslos, gib dein Ego auf, sei so wie der Wassertropfen,
der nach einer langen Reise sehnsuchtsvoll ins Urmeer seiner Herkunft zurückkehrt,
um dort unterscheidungslos im Nirwana der Unendlichkeit aufzugehen.
Klingt doch gut! Endlich angekommen in der großen Einheit!
Aber als christlicher Wassertropfen im Meer der Globalisierung angekommen frage dich doch einmal:
„Ja gibt es mich noch – oder gibt es mich nicht mehr?“
Du hast deine Individualität aufgegeben, dein höchstes Gottesgeschenk verspielt.
Jetzt bist du im Nirwana gelandet, im Sumpf einer fremden Kultur.
Und aus ist es mit dem Himmlischen Jerusalem,
in das der höchst individuelle göttliche Mensch hätte einziehen sollen.
P l u t o

Pluto wurde erst 1930 entdeckt, in einer Zeit, als die Atombombe entwickelt wurde,
sich das Dritte Reich ankündigte
und eine Walze von Massenvernichtungen zu rollen begann.
Pluto symbolisiert in der astrologischen Deutung die Urkräfte deiner Seele.
Es sind Energien, welche die meisten Menschen unterdrücken, statt sie zu transformieren,
wie da sind: Machtstreben, sexuelle Triebe, Wut und Feindseligkeiten sowie Okkultismus und Magie.
Hier ist eine totale Umwandlung von innen und außen angesagt,
eine Wandlung, die einer Todeserfahrung gleicht.
Und dann zeigt Pluto dir aber auch deine allergrößten Chancen! Aber erst dann!
Viele Menschen meinen, Vorgänge wie im Dritten Reich wären kollektiver Natur,
für die der Einzelne keine Verantwortung zu tragen brauche.
Das stimmt einfach nicht!
Dass es möglich ist, auch hierfür die persönliche karmische Verantwortung zu übernehmen,
zeigt alleine die Tatsache, dass ein großer Anteil der Seelen der damaligen Schuldigen
ebenso auch wie deren Opfer heute bereits wieder inkarniert sind,
dass diese Menschen heute wieder unter uns leben –
und dass sie vereinzelt zur Reinkarnations- und Offenbarungstherapie® kommen,
um sich mit ihrer Opferrolle oder mit ihrer Schuld von damals auseinander zu setzen.
Wenn sich noch mehr Menschen einmal dieser Mühe unterziehen würden,
etwas näher hinzuschauen und die eigene Biographie aufzuarbeiten,
würde es ihnen sehr viel besser gehen.
Aber dazu ist schon eine gewaltige Portion Einsicht
und eine sehr große seelische Reife erforderlich.
Planetenstellen im Astro III
In diesem Aufbaukurs Astro III: Saturn und Transsaturnine Planeten
wird nicht nur „gelernt“, hier wird „erlebt“.
Die Planetenenergien, die Urkräfte deiner Seele,
werden wir systemisch stellen
(ähnlich wie beim systemischen Famlienstellen).
Und du wirst fühlen, dass die Kräfte in dir springlebendig sind, von denen du gedacht hattest,
es wären kollektive oder transpersonale Energien, also jenseits deiner Person,
Diese Arbeit geht weit - sehr weit - über das bekannte Familienstellen hinaus.
Hier stellst du deine innere Familie.
Und wenn du gelernt hast, mit diesen Urkräften umzugehen,
bist du über die meisten deiner Zeitgenossen hinausgewachsen.

Vor dem Aufbaukurs Astro III: Saturn und Transsaturnine Planeten
solltest du den Grundkurs Astro I Spirituelle Astrologie besucht haben,
oder gleichwertige astrologische Grundkenntnisse mitbringen.
In diesem Aufbaukurs Astro III: Saturn und Transsaturnine Planeten
geht es um kollektiven Energien ganzer Generationen,
und um das riesige tiefenpsychologische Reservoir an Chancen im einzelnen Menschen,
vor allem für die zweite Lebenshälfte!
Es geht um neue Ideen, neue Aufgaben und neue Herausforderungen
für dich und für die Allgemeinheit.
Wenn dir diese Seelenanteile bewusst geworden sind,
stellen sie für dich ein gewaltiges Potential und einzigartige Chancen
in dieser Inkarnation dar.
Der Aufbaukurs Astro III: Saturn und Transsaturnine Planeten dauert eine Woche
und findet zweimal im Jahr statt, jeweils in der zweiten Februarwoche und der zweiten Augustwoche.
Exakte Termine hier
Die Seminargebühren betragen € 1.200,- incl. MWSt.
Die Unterbringung für vier Nächte im Einzelzimmer incl. Frühstück kostet
im Hotel mit Bad/WC: € 240,-
im Kloster mit Etagendusche: € 150,-
Ich freue mich,
wenn du dieses Mal mit dabei bist!